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Tipps für Eltern

drei kleine Schultüten

Informationen zum Schulanfang

  •  Ihr Kind wird eine gebundene Ganztagsschule (im Schulversuch FlexGanztag) besuchen, das heißt von 07.30 Uhr bis 14.30 Uhr ist Anwesenheitspflicht. In dieser Zeit findet vornehmlich Unterricht statt. Termine Ihres Kindes, wie beispielsweise das Training im Sportverein oder Arztbesuche, können Sie deshalb erst für die Zeit nach 14.30 Uhr planen.
  • In der Schulanfangsphase (Saph) wird Ihr Kind eine altershomogene Klasse (JabL) besuchen. Das Unterrichtskonzept (Wochenplan) fördert schon früh die Selbstständigkeit Ihres Kindes.
  • Damit Ihr Kind die vielfältigen Angebote des Ganztages nutzen kann, ist eine gesunde Ernährung wichtig. Die Firma „Drei Köche“ bietet zum Mittagessen zwei Menüs an, aus denen Ihr Kind wählen kann. Die Teilnahme an der Mittagsversorgung ist Pflicht. Seit dem 01.08.2019 ist das Mittagessen kostenfrei. Für das Frühstück und das Vesper packen Sie Ihrem Kind viel Obst und Gemüse in die Brotbox.
  • Die ergänzende Förderung und Betreuung (Hort) muss mit der Anmeldung zum Schulbesuch nicht beantragt werden. Benötigen Sie eine Betreuung von 06.00 Uhr bis 07.30 Uhr und/oder von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr müssen Sie einen Antrag über die ergänzende Förderung und Betreuung beim Jugendamt im Herbst 2026 einreichen. Spätestens jedoch drei Monate vor dem Beginn des Schuljahres, damit er termingemäß bearbeitet werden kann.
  • Damit Sie gut über den Schulalltag und die Anforderungen an Ihr Kind informiert sind, ist eine Teilnahme an der ersten Elternversammlung unerlässlich. Diese findet voraussichtlich im Juni 2027 statt. Über den genauen Termin werden Sie per Elternbrief informiert.
  • Der Förderverein hilft maßgeblich dabei, dass die Schulzeit Ihres Kindes vielfältig gestaltet werden kann. Wir legen daher sehr viel Wert auf Ihre aktive Mitarbeit im schuleigenen Förderverein.

ABC zum Schulanfang

A

wie Anfang: Aller Anfang ist schwer. Haben Sie Geduld, wenn nicht alles gleich auf Anhieb klappt. Mit Unterstützung und einer positiven Einstellung zur Schule wird Ihr Kind den Schulalltag meistern.

B

wie Bedürfnisse: Ihr Kind braucht als Ausgleich zum anstrengenden Schulalltag genügend Schlaf. Sorgen Sie bitte für ausreichend Nachtruhe. 10 bis 11 Stunden Schlaf braucht Ihr Kind.

C

wie Cola: Getränke sind wichtig, um den Durst während des Schultages zu stillen. Verzichten Sie dabei aber unbedingt auf Süßes wie Cola oder Limo. Besser sind Wasser, verdünnter Saft oder Tee.

D

wie Disziplin: Spätestens jetzt muss gelernt werden, dass es auch Tätigkeiten gibt, die nicht so viel Spaß machen, aber trotzdem erledigt werden müssen. Und ohne eine ruhige und konzentrierte Arbeitsatmosphäre ist Lernen doppelt schwer. Feste, sinnvolle Regeln auch zu Hause helfen, ein gewisses Maß an Disziplin zu akzeptieren.

E
wie Erholung: Am Nachmittag braucht Ihr Kind ausreichend Erholung von einem anstrengenden Schultag. Sorgen Sie für Ausgleich und gemeinsame Zeit.
F
wie Feste und Feiern: Nehmen Sie an Schulveranstaltungen teil und zeigen Sie damit Ihrem Kind, dass Ihnen die Schule wichtig ist!
G
wie Grundkenntnisse: Üben Sie mit Ihrem Kind den Umgang mit Schere und Stift. Außerdem sollte es seinen Namen schreiben können, seinen Geburtstag sowie seine Adresse kennen.
H
wie Hetzen: Zeitdruck am Morgen setzt Ihr Kind schon vor Schulbeginn unter Stress. Stehen Sie rechtzeitig auf und frühstücken Sie gemeinsam und in Ruhe. So hat Ihr Kind einen optimalen Start in den Tag. Ein knurrender Magen macht das Lernen unnötig schwer.
I
wie Interessen: Sicher hat auch Ihr Kind an der einen oder anderen Sache ein besonderes Interesse. Fördern Sie dieses durch die Anmeldung bei einer AG oder in einem Verein. Aber Vorsicht: Mindestens zwei Nachmittage in der Woche sollte Ihr Kind „frei“ haben.
J
wie „Jedes Kind arbeitet nach seinem Tempo“: Auch wenn vielleicht das Kind vom Kollegen schon dicke Bücher liest und der Banknachbar eifrig Matheformeln erstellt – Ihr Kind lernt in der Geschwindigkeit, die es braucht.
K
wie Kritik: Vermeiden Sie bitte, vor Ihrem Kind über die Schule oder einen Lehrer zu schimpfen. Das verwirrt Ihr Kind und macht es unsicher. Sprechen Sie Dinge, mit denen Sie unzufrieden sind, direkt bei der Klassenlehrerin an. Gemeinsam finden wir eine Lösung.
L
wie Lob: Seien Sie nicht geizig mit anerkennenden Worten für Ihr Kind: Ein Lob auch für die kleinsten Fortschritte macht stolz und stärkt das Selbstvertrauen.
M
wie Meister: Nur Übung macht den Meister. Vor allem Lesen muss anfangs intensiv geübt werden. Aber auch in den nächsten Schuljahren ist unumgänglich, dass Sie mit Ihrem Kind regelmäßig zu Hause üben.
N
wie Name: Beschriften Sie nach Möglichkeit alles, was Ihrem Kind gehört, mit Vor- und Nachnamen (in Druckschrift). So lassen sich Fundsachen leichter dem Besitzer zuordnen.
O
wie Ordnung: Ein bestimmtes Maß an Ordnung hilft besonders dem kleinen Schulkind, sich zurechtzufinden. Kontrollieren Sie zusammen mit Ihrem Kind täglich den Ranzen und schauen Sie in die Federtasche, ob alles an seinem Platz und einsatzbereit ist. Ein Blick in den Posthefter ist für Sie eine tägliche Hausaufgabe.
P
wie Pausenbrot: Gestalten Sie das Pausenbrot abwechslungsreich und gesund. Jeden Tag gehört ein anderer Snack in den Schulranzen. Süßigkeiten sind tabu.
Q
wie Qual: Lernen soll Freude machen und nicht zur Qual werden. Setzen Sie Ihr Kind nicht mit zu hohen Erwartungen unter Druck.
R
wie Ranzen: Ihr Kind ist stolz, wenn es seinen Ranzen selbst in den Klassenraum tragen darf. Nehmen Sie ihm diese Aufgabe bitte nicht ab.
S
wie Selbstständigkeit: Ihr Kind sollte unbedingt in der Lage sein, sich selbst an- und auszuziehen, sich die Schuhe zu binden, die Toilette zu benutzen und auf seine Sachen zu achten. Fördern und unterstützen Sie die Selbstständigkeit Ihres Kindes.
T
wie Toben: Es sollte für Ihr Kind kein Tag ohne Austoben an der frischen Luft vergehen. Das schafft den nötigen Ausgleich zum Sitzen im Klassenraum und gehört zum langen Schlaf.
U
wie Umwelt: Wir wollen in der Schule so wenig Müll wie möglich produzieren. Daher sollte Ihr Kind eine Butterbrotdose und eine Trinkflasche zum Frühstück mitbringen. Bitte kein Alupapier oder Trinktüten!
V
wie Verein: Auch unsere Schule hat einen Förderverein, der viel für die Kinder leistet. Wir freuen uns, wenn Sie Mitglied werden! Informationen erhalten Sie im Internet.
W
wie Weg zur Schule: Wenn möglich lassen Sie Ihr Kind den Schulweg allein gehen. Üben Sie den Weg und achten Sie dabei ganz gezielt auf richtiges Verkehrsverhalten des Kindes. Nutzen Sie Zebrastreifen und Ampeln und besprechen Sie Gefahrenstellen. Bei der Nutzung des Fahrrads für den Schulweg ist ein Helm Pflicht! Seien Sie bei alldem ein gutes Vorbild für Ihr Kind.
XY
wie XY ungelöst: Ihr Kind sollte kontrolliert ausgewählte Sendungen sehen, die für das Alter Ihres Kindes angemessen sind. Ein zu großer Fernseh- und Videokonsum schadet nachweislich der Lernentwicklung Ihres Kindes.
Z
wie zusammen: Elternhaus und Schule sind zusammen dafür verantwortlich, jedes Kind optimal zu fördern und ihm alles Wichtige für seine Zukunft mit auf den Weg zu geben. Das gelingt am besten, wenn wir gemeinsam an einem Strang ziehen und auch in schwierigen Situationen zusammenarbeiten.

Kannst du das schon?

Bald bist du ein Schulkind! Das solltest du schon allein können: